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Tag 5

Die Kataraktenstrecke

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Heute verbringen wir einen Tag so zu sagen "Auf See" und wir passieren das Eiserne Tor. Die 130 Kilometer lange Kataraktenstrecke ist landschaftlich eine der schönsten Abschnitte der Donaukreuzfahrt. Das „Eiserne Tor“ ist das Durchbruchstal zwischen dem Serbischen Erzgebirge und dem Banater Gebirge, an der Grenze von Serbien und Rumänien. Bis zu seiner Entschärfung im Jahre 1972 durch den Bau der Kraftwerke Djerdab I und II galt es als der für die Schifffahrt gefährlichste Abschnitt der Donau, der nicht ohne Lotsen passiert werden konnte.

Karte Tag 5

Karte Tag 5

Da wir heute keinen fixen Zeitplan hatten, konnten wir wieder einmal etwas länger schlafen. Als wir zum Frühstück gehen wollten, war das Kraftwerk Djerdab II schon in Sicht. Deshalb entschlossen wir uns, vorerst noch etwas an Deck zu bleiben. Mutti war noch nie in einer Schleuse gewesen. Sie war schon gespannt, wie man den Höhenunterschied überwinden konnte.

Kraftwerk Djerdap II

Kraftwerk Djerdap II

Wir fuhren in die Schleuse ein. Eigentlich besteht sie seitlich aus betonierten Mauern und zwei verschließbaren Toren, die ein Becken bilden. Ein Tor ist immer offen, damit das Schiff einfahren kann.

Schleuse Djerdap II

Schleuse Djerdap II

Dann wird das zweite Tor geschlossen.

Tor zu Schleuse Djerdap II

Tor zu Schleuse Djerdap II

Wasser wurde in das geschlossene Becken gepumpt, bis wir das Niveau des oberen Flusslaufs erreicht hatten.

Blick aus der Schleuse zum Oberlauf des Flusses

Blick aus der Schleuse zum Oberlauf des Flusses

Ein Blick von der Heckbar zeigte uns, wie tief der Abschnitt der Donau, auf der wir gerade gekommen waren, unter uns lag. Als wir den Bug des Schiffes erreichten, war die Flutung des Beckens gerade vollendet und man sah, dass wir die neue Höhe der Donau erreicht hatten. Bis hierher lieben die Seeleute die Donau, weil ihnen keine Hindernisse in den Weg gelegt werden. Bis hierher kann man richtig „fahren“. Ab dem Kraftwerk hantelt man sich von einer Schleuse in die nächste weiter und kommt eigentlich nie mehr so richtig ins Fahren.

Jetzt würde der Kaffee bzw. Tee richtig schmecken. Wir ließen uns Zeit beim Frühstücken. Auf dem Buffet fand man alles, was das Herz bzw. der Magen begehrt: vom gesunden Müsli und Obst, über Wurst und Käse, verschiedenes Gebäck bis hin zum Rührei mit Speck. Tee konnte man mit heißem Wasser selber aufgießen, Kaffee wurde serviert. Natürlich gab es auch etwas Süßes zum Abschluss. Unser Dimitri bediente uns immer mit einem strahlenden Lächeln und so begann der Tag schon gut. Erst um 10:00 Uhr würde die Präsentation der Ausflüge für die Länder Serbien, Kroatien und Ungarn beginnen. Da bleibt Zeit genug für eine kleine Führung durch die MS Wolga.

Zunächst entführe ich euch in die Kabine Nummer 214, in der wir elf Nächte verbringen durften. Eigentlich fehlte es uns an Nichts. Tagsüber sah man keine Betten. Sie waren hochgeklappt oder in ein Sofa verwandelt. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Deshalb haben wir auch viel Zeit an Deck verbracht und sind eigentlich nur zum Umziehen und Schlafen auf die Kabine gegangen. Es gab in den Kästen zwar nur wenig Stauraum, aber wir hatten auch nicht so viel mit. Einen kleinen Tisch gab es auch noch, um unsere Schreibarbeiten zu erledigen.

Kabine Nr. 214

Kabine Nr. 214

Es gab auch ein kleines Bad. Darin befanden sich eine Toilette und eine Dusche mit Vorhang. Beim Duschen war es etwas eng und man musste schon ein bisschen aufpassen, damit der Nächste nicht eine nasse Klobrille hatte. Aber das muss man zu Hause auch. Von Vorteil war es, dass sich das Waschbecken nicht im Bad befand, sondern im Eingangsbereich der Kabine. So konnten sich eigentlich zwei Personen gleichzeitig fertigmachen.

Badezimmer

Badezimmer

Waschbecken

Waschbecken

Die Gänge waren lang und überall gab es Sicherheitstüren. Auf unserem Deck waren die Frisörin, die Massörin und die Wäscherei untergebracht.

Gang

Gang

Über Stiegen gelangte man von einem Deck zum anderen. Unser Schiff war ohne Lift und damit nicht behindertengerecht ausgestattet. Jedoch waren die Matrosen immer behilflich, wenn sie sahen, dass sich jemand mit dem Gehen schwertat. Eine Dame mit Rollstuhl war ja mit an Bord.

Stiegenhaus

Stiegenhaus

Die Rezeption befand sich am Hauptdeck und noch ein Deck höher waren der Speisesaal, der Blaue Salon und die Heckbar. Das Sonnendeck war, wie sollte es auch sein, ganz oben. Ein kleiner Pool war an den heißen Tag sicherlich das Highlight. Liegen waren immer genügend vorhanden – Sesselauflagen auch. Wenn es die Höhe der Brücken zuließ, dann wurde auch das Sonnendach ausgefahren. Sonst fand man an der Gangway am Oberdeck auch immer ein schattiges Plätzchen.

Sonnendeck

Sonnendeck

Die Donau war zu einem riesigen Stausee geworden. Mit der Planung der von Rumänien und Serbien zu gleichen Teilen genutzten Talsperre wurde 1964 begonnen, der Betrieb wurde 1972 aufgenommen. Der Rückstau ließ den 150 Kilometer langen Djerdapsee entstehen. Der Wasserspiegel wurde um 35 Meter gehoben. Neben der Energiegewinnung wurde so auch die Wasserstraße auf der Donau ausgebaut und die Schiffdurchfahrt erleichtert. Auch sah man immer wieder recht schöne Häuser und sogar Villen am Ufer. Hier ist ein Erholungsgebiet entstanden.

Endlich bestand die Gelegenheit, den Kapitän auf der Brücke zu besuchen. Katja von der Rezeption erzählte viel von der Fahrrinne und der Wassertiefe. Unser Schiff konnte sogar noch bei 30 cm Wasser unter dem Kiel fahren. Manchmal sei es jedoch schon vorgekommen, dass der Wasserspiegel so tief gesunken war, dass die Kreuzfahrt abgebrochen werden musste. Das Schiff war mit sehr modernen Navigationssystemen ausgestattet und alles wurde auf Computer umgestellt, obwohl alle Geräte auch noch manuell bedient werden konnten. Der Erste Offizier gab bereitwillig auf alle Fragen eine Antwort. Katja fungierte immer wieder als Dolmetsch, da das nautische Personal – bis auf den Kapitän – nur schlecht Englisch und fast gar kein Deutsch sprach. Zum Schluss setzte sich Mutti die Kapitänsmütze noch für ein Foto auf.

Besuch auf der Brücke

Besuch auf der Brücke

Kurz vor Mittag erreichten wir die rumänische Stadt Turnu Severin, die ursprünglich die alte römische Stadt Drobeta war. Die Industriestadt ist heute ein wichtiger Handelshafen an der Donau. Außerdem wird sie die „Stadt der Rosen“ genannt.

Drobeta-Turnu Severin

Drobeta-Turnu Severin

Kaiser Trajan ließ hier im Jahre 105 nach Christi von Baumeister Apollodorus von Damaskus eine Brücke errichten, deren Uferpfeiler teileweise noch erhalten sind. Die Trajansbrücke war die erste dauerhafte Brücke über die untere Donau und verband die Ufer des heutigen Rumänien und Serbien. Sie blieb sowohl hinsichtlich ihrer Gesamtlänge als auch ihrer Bogenspannweiten über ein Jahrtausend lang die längste Brücke der Welt.

Überreste Brückenpfeiler Trajansbrücke

Überreste Brückenpfeiler Trajansbrücke

Bald schon würden wir das Kraftwerk Eisernes Tor I erreichen. Deshalb veranstaltete die Crew ein kleines Schleusenfest mit Weißwurst und Weißbier. Was allerdings die Weißwürste mit der Donau oder mit Rumänien oder Serbien zu tun hatten, konnte mir keiner erklären. Der Bordmusiker spielte dazu noch an seiner Melodica den Donauwalzer. Leider waren die falschen Töne nicht zu überhören.

Das Kraftwerk Eisernes Tor 1 ist das größte Laufkraftwerk in der Donau und liegt in der Nähe des Eisernen Tores. Zum Fertigstellungszeitpunkt zählte es als das weltweit größte Flusskraftwerk mit einer Engpassleistung von 2052 MW. Nach einigen Sanierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren konnte die Leistung der sechs Generatoren auf eine gesamte Kraftwerksleistung von 2192 MW gesteigert werden. Wir wurden der Schleuse Nummer 1 zugewiesen.

Schleuse Kraftwerk Djerdap I

Schleuse Kraftwerk Djerdap I

Da hier der zu überwindende Höhenunterschied noch größer war, hatte die Schleuse zwei hintereinanderliegende Kammern. Früher gab es hier fast unüberwindbare Stromschnellen, die von den Schiffern sehr gefürchtet waren. Durch den Bau der zwei Staudämme wurde der wildeste Teil des Stromes gebändigt.

Zweikammern Schleuse

Zweikammern Schleuse

In der Ferne sah man, dass die Berge wieder näher ans Ufer rückten. Ich befürchtete, dass die aufziehenden Wolken, das Gebirge berühren und es zu regnen beginnen würde. Als wir die Schleuse verließen, war der Fluss noch immer sehr breit. In einer großen Bucht, wo die Cerna in die Donau mündet, liegt die Stadt Orsova, überragt von der Bergkirche Arlon, wo Kaiser Franz Josef einst die Österreichische Krone versteckt hatte. Das alte Orsova und Teile der Trajanstraße versanken ebenso wie die Insel Ada Kaleh in den Fluten des Stausees. Die Stadt ist der eigentliche Ausgangspunkt für Schifffahrten zum Eisernen Tor.

Orsova

Orsova

Damit die Tabula Trajana, ein weißer Marmorblock, der an den Bau der Trajansstraße entlang der Donau erinnert, nicht der Flutung zum Opfer fiel, wurde sie 1972 zusammen mit dem Felsen herausgemeißelt und auf ein höheres Niveau versetzt. Die Marmorplatte hat eine Länge von 3,2 m und eine Höhe von 1.8 m und zeigt zu beiden Seiten schwebende Delfine, darüber einen Adler und Rosen. Die Übersetzung der römischen Inschrift war sehr beeindruckend: Der Sohn des göttlichen Nerva und regierender Kaiser, Nerva Traianus Augustus Germanicus, Pontifex Maximus, zum vierten Male Inhaber der tribunizischen Gewalt, Vater des Vaterlandes und zum dritten Mal Konsul, hat Gebirge und Strom überwunden und diese Straße gebaut. Ich hatte schon Probleme dies mit der Tastatur zu schreiben – wie muss es erst gewesen sein, diese Inschrift in Stein zu meißeln?

Tabula Trajana

Tabula Trajana

Nach Orsova wurde das Flussbett immer enger. Wir hatten die größte Flussschlucht Europas mit ihren steilen Felswänden und dramatischen Aussichten erreicht. Der Himmel verfinsterte sich zusehend. Die Strecke wurde sehr kurvenreich. So würde der Fluss eigentlich immer fließen, der Landschaft angepasst und nicht begradigt. Nach einer Flussbiegung tauchte das Kloster Mraconia auf. Es wurde 1523 am Ufer erbaut, in den Türkenkriegen zerstört, wieder aufgebaut, überflutet und wieder aufgebaut.

Donaudurchbruch mit Kloster Marconia

Donaudurchbruch mit Kloster Marconia

Dort, wo der Fluss Marconia in die Donau mündet, befindet sich die Statue des Dakerkönigs Decebalus. Sie ist mit 40 Metern die höchste Felsskulptur in Europa. Die Idee dazu hatte der reiche, in Amerika lebende, rumänische Geschäftsmann und Historiker Iosif Constantin Dragan. Zwölf Bildhauer waren von 1994-2004 mit der Fertigstellung der Skulptur beschäftigt, die eine Million Dollar gekostet hat. Der Dakerkönig Decebalus hat noch heute in rumänischen Volksliedern seinen Platz und ist so etwas wie ein Nationalheld. Gleichzeitig berufen sich die Rumänen aber mit Stolz auf ihren lateinischen Ursprung.

Decebal

Decebal

Gerade noch rechtzeitig bevor der Himmel seine Schleusen öffnete, konnte ich meine Fotos machen. Dann goss es etwa sieben Minuten in Strömen. Bald danach erreichten wir die engste Stelle der Donau – die Cazane Schlucht mit 150 Metern, die auch mit 82 Metern Tiefe eine der größten Flusstiefen der Welt hat. Die Klippen ragen über 300 Meter hoch auf.

Cazane Schlucht, engste Stelle der Donau

Cazane Schlucht, engste Stelle der Donau

Danach weitete sich das Tal sofort wieder. Dreizehn Dörfer mit etwa 25.000 Einwohnern mussten hier umgesiedelt werden, weil alles überflutet wurde. Auf den sanften Hängen gibt es saftige Wiesen, Bauernhöfe inmitten von Obstgärten und Kartoffelzeilen, die in Reih und Glied den Hang überziehen. Von den drei Türmen der Festung Tri Cule ragen nur noch zwei aus dem Stausee heraus. Dann erst erreichen wir das eigentliche „Eiserne Tor“. Hier wurde bis in die 1960er Jahre am serbischen Ufer eine im Ersten Weltkrieg errichtete Triedelbahn betrieben, um stromaufwärts fahrende Schiffe gegen die starke Strömung in der Schifffahrtsrinne zu unterstützen. Die in Normalspur ausgeführte Bahn mit einer Streckenlänge von 2.230 Metern wurde von der deutschen Reserve-Eisenbahn-Baukompanie aufgebaut. Die Strecke war zur effizienteren Betriebsabwicklung auf den ersten zwei Drittel ihrer Länge zweigleisig geführt. Während auf dem uferseitigen Gleis ein Schiff geschleppt wurde, konnte auf dem anderen Gleis eine Lokomotive zum Ausgangspunkt zurückkehren. Die Triedelbahn stand gemäß internationaler Vereinbarungen Schiffen aller Nationalitäten gegen Gebühr zur Verfügung. Hier gab es ein „eisernes Tor“ und daher stammt auch der bekannte Name der Region.

Unter dem roten Felsen liegt das „Eiserne Tor“

Unter dem roten Felsen liegt das „Eiserne Tor“

Als „Kataraktenstrecke“ bezeichnet man das Donaudurchbruchstal im Karpaten-Balkan-Bogen. Die drei Engstellen wechseln sich mit drei seenartigen Becken ab. Jetzt befinden wir uns im letzten dieser Becken. Von weitem sah man am serbischen Ufer ein riesiges Glashaus. Unsere „Beatrice“ spielte schon den ganzen Tag über Reiseleiter und brachte immer wieder humorvolle Einlagen. Hier soll nach seinen Ausführungen ein Forschungszentrum für genmanipulierte Tomaten sein. Lepenski Vir ist eine mittel- und jungsteinzeitliche archäologische Fundstätte an der Donau. Erste Siedlungspuren beginnen etwa 7000 v. Chr. Bekannt wurden die Ausgrabungen erst als man 1967 mittelsteinzeitliche, bis zu 50 cm große Skulpturen, die an Fische mit menschlichen Zügen erinnern, entdeckte. Die Ausgrabungen wurden 1971 mit der Verlagerung auf ein etwa 30 Meter höheres Niveau beendet, um die Überflutung zu verhindern. Ende 2013 wurde die Stahlkonstruktion mit durchsichtigen, unzerstörbaren Lexan-Platten als Überdachung fertiggestellt.

Ausgrabungsstätte Lepenski Vir

Ausgrabungsstätte Lepenski Vir

Entlang der Donau verläuft eine Fernstraße, die immer wieder über Brücken und Tunnels mit spektakulärer Aussicht führt. Mit der Passage der Ruine Golubac, auch Taubenburg genannt, fahren wir aus den Katarakten aus. Die Straße verläuft in einem Tunnel direkt durch den Burgfelsen hindurch. Die Burg auf der gegenüberliegenden rumänischen Seite ist leider nicht mehr so gut erhalten.

Burgruine Golubac

Burgruine Golubac

Aus der Mitte des Flussbettes ragt das Wahrzeichen der Kataraktenstrecke, der Babakai-Felsen. Um den Felsen rankt sich das Märchen von der schönen, aber unglücklichen Babakai. Es soll sich um eine Haremsdame des Wesirs von Golubac gehandelt haben, die von einem Verehrer entführt worden und am Felsen umgekommen war.

Babakai Felsen

Babakai Felsen

Mit diesem Felsen hatten wir auch die Berge hinter uns gelassen. Sofort hatte sich das Wetter geändert und die Sonne ließ die hinter uns liegenden, steilen Felsen im Abendlicht erstrahlen. Die Sonne zeigte uns also an, dass es Zeit war, uns für das Kapitänsdinner umzuziehen. Heute musste gefeiert werden, zum Dank dafür, dass der Kapitän die schwierigsten Passagen unserer Reise so souverän gemeistert hatte.
Schon zum Empfang erhielten wir ein Glas Krimsekt. Danach wurde mit dem Kapitän und dem Tourmanager angestoßen und ein Erinnerungsfoto gemacht. Das Mahl begann mit einem griechischen Salat mit Schafskäse, gefolgt von Bortsch. Zur Vorspeise gab es Krautrolladen, als Hauptspeise Schweinemedaillons mit Ofenkartoffel und Gemüse und als Nachspeise Eis. Ich begnügte mich mit drei Gängen Krautrolladen, zum Erstaunen unseres Kellners. Dazu gab es natürlich ein Gläschen Wein vom Weingut Sabo in der Ukraine.

Kapitänsdinner

Kapitänsdinner

Diesmal speiste der Kapitän mit allen Offizieren tatsächlich mit uns im Speisesaal. Während des Essens wurden Lose für die am Abend stattfindende Tombula verkauft, an der wir dann auch teilnahmen. Ich gewann ein Xylofon und musste gleich in der Kapelle mitspielen. Mutti gewann den Hauptpreis – eine Kollektion verschiedener Wodkas. Genau immer die, die am meisten trinken!

Posted by fegoesdonau 00:52 Archived in Romania

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